Donnerstag, 3. Juli 2008

Keine Überraschung...

Blieb die diesjährige Präsentation der teuersten Austro Brands vom European Brand Insitute Vienna. Unverändert findet sich D. Mateschitz mit Red Bull an der Spitze des heimischen Markenrankings wieder. Sagenhafte 12,026 Mrd. € beträgt der Markenwert seines Imperiums, welches wiederum knappe 10% gegenüber dem Vorjahr gewachsen ist. Seit 2004 hat dieses um erstaunliche 85% zugenommen.
Unverändert bleiben auch die Plätze zwei und drei. Mit einem Wert von 4,98 Mrd. € ziert Swarowski weiterhin Platz zwei gefolgt von der Raiffeisen-Bankengruppe mit einem 2,92 Mrd. € schweren Markenwert. Als einziger Newcomer unter den Top Ten, die sich weiterführend zusammensetzen aus Spar, Casinos Austria, Mobilcom Austria, ÖBB, Erste Bank und Novomatic kann die Telecom Austria genannt werden. Mit einem Markenwertwachstum von 16,3% stößt sie die österreichischen Lotterien von Platz 10.

Im regionalen Vergleich lässt sich jedoch ein gewisser Nachholbedarf erkennen. Es zeigt sich in Österreich ein starkes Nord-Süd-Gefälle, so Gerhard Hrebicek, Herausgeber der „euro-brand2008“. Während es in den südlichen Bundesländern, Steiermark, Kärnten und dem Burgenland nur wenigen Unternehmen gelungen ist, starke Marken hervorzuheben, finden sich vor allem in Wien, Salzburg und Tirol die Marken des Landes wieder.
Im europäischen Vergleich befindet sich Österreich im oberen Drittel, so Hrebicek. Genauere Analysen gibt es aber erst ab September in der neuen „eurobrand2008“ nachzulesen.

Interessant ist in der Analyse auch das Ergebnis, dass sich die, eigentlich als „marken-resistent“ definierten, Branchen, wie Logistik und Industrie-Marken, auf der Überholspur befinden. So verzeichnen zum Beispiel die Spitzenreiter Post AG und Baukonzern Salzburg mehr als 20% Markenwertzuwachs.

Soviel zum neuen Markenwertranking. Einzige Anmerkung wäre wohl: Eine Überraschung gibt es nicht. Aber mal ehrlich gesagt: Diese Spitze abzulösen, bedürfte schon Einiges.

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